Operative Therapie


Nasenscheidewand-Operation
Eine behinderte Nasenatmung führt oft zu Nasentropfenmissbrauch und chronischen Nasennebenhöhlenentzündungen. Hier kann eine Korrektur der Nasenscheidewand und ggf. das Reduzieren zu großer Nasenmuscheln segensreich sein.

Nasenmuschel-Operation
Hier hilft die operative Verkleinerung der Nasenmuscheln, u. a. auch mittels der LASER-Technik.
Die Operation wird in Narkose oder in örtlicher Betäubung durchgeführt. Der Patient kann nach kurzer Zeit zumeist ohne Nasentamponade nach Hause gehen.

Nasennebenhöhlen-Operation
Einen großen Anteil meiner operativen Tätigkeit nehmen mikroskopische und endoskopische Operationen (zumeist vom Naseninneren) ein.

Gehörgangs- und Gehör verbessernde Operationen
Hierunter versteht man u. a. die operative Entfernung von Gehörgangswucherungen, die oft Ursache für chronische Entzündungen des Gehörgangs sind, aber auch den plastischen Verschluss eines defekten Trommelfells, ggf. zusätzlich mit Wiederherstellen einer defekten Gehörknöchelchen-Kette mit Hilfe von Implantaten.

Mittelohr-Operation
Bei der Sanierung von chronischen Mittelohrentzündungen steht die Sanierung durch das Entfernen / Ausschleifen erkrankten Knochengewebes, ggf. ergänzt durch den Wiederaufbau der Schallübertragungs-Kette im Vordergrund.

Mund- und Nasenrachenraum-Operation
Zu große Gaumen- und Rachenmandeln stellen insbesondere bei Kindern oft ein Atem- und Belüftungsproblem des Nasenrachens und der Verbindungsröhre zum Ohr dar; die Folge sind gehäufte Entzündungen und massive Hörprobleme durch Flüssigkeitsansammlungen im Mittelohr.
Zur Vermeidung von Langzeitschäden erfolgt – nach Ausprägung des Befundes – die Entfernung der Gaumen- und/oder Rachenmandeln, verbunden mit einer Paracentese oder auch Paukendrainage für einige Monate; letztere stößt sich oftmals innerhalb von Monaten selbst wieder ab.

Kehlkopfchirurgie
Raucher und Personen mit starker Stimmbelastung leiden häufig an Heiserkeit. Zeigt sich bei der Untersuchung eine Veränderung an den Stimmbändern, ist eine operative Entfernung indiziert.
In mikrochirurgischer Technik wird das erkrankte Gewebe mit langen feinen Instrumenten bzw. mit dem LASER entfernt und histologisch untersucht.

Schnarch-Operation
Voraussetzung für eine „Schnarchoperation“ ist der Ausschluss eines Schlaf-Apnoe-Syndroms (nächtliche Atemaussetzer). Das hörbare / Partner belästigende Schnarchen entsteht im oberen Luftwegsbereich der „erschlaffbar“ ist (Weichgaumen mit Zäpfchen und Gaumenmandeln / Zungengrund und Seitenwände des Rachenraumes). Das Schnarchgeräusch wird oftmals durch Vibration des überschüssigen Gewebes des weichen Gaumens ausgelöst („Flatter-Effekt“).
Mit schonenden chirurgischen Verfahren, teils unter LASER-Einsatz oder mittels Hochfrequenz-Chirurgie wird Abhilfe geschaffen.